1973 – 1982

1973 Am 24.03. war im Spänebunker der Firma Mende ein Brand ausgebrochen. Am 04.05. war es aufgrund von starken Regen zu einerm Hochwasser im Bruch gekommen. (Pieperbrink). Vom 06.-07.09. war es zu einem Schwelbrand in der Schutthalde oberhalb der Schule gekommen. Im Oktober wurde durch eine namhafte Spende des Sägewerbesitzers Fritz Hesse die Anschaffung eines VW Kombi T2 ermöglicht, der künftig als Schlauchwagen diente.
1973 Am 01.04. dieses Jahres wurde die Jugendfeuerwehr Badenhausen mit bereits 21 Mitgliedern gegründet. Als Jugendwart wurde Gruppenführer H.-J. Lagershausen gewählt. Schon im September konnten 11 Mitglieder der Jugendwehr in den aktiven Dienst übernommen werden. Tag der offenen Tür am 13. Mai. Großübung der Feuerwehr an der Schule.

1974 Am 01.01. mußte die Wehr zum Löschen eines Zimmerbrandes bei G. Oppermann ausrücken. Ein Ölofen war in Brand geraten. Das Feuer konnte nur unter Atemschutzgerät gelöscht werden. 4x brannte die Schutthalde oberhalb der Schule. Eine große Ölverschmutzung an der Söse beschäftigte die Wehr vom 03.-05.05. Am 21.05. wurde die Wehr, unterstützt von der Jugendwehr, zur Suche nach einer vermißten Person ausrücken. Bei einem Großfeuer in Förste waren 13 Kameraden bis tief in die Nacht im Einsatz. Es brannten hier die Höfe Sindram und Peinemann. Am 22.09. wurde bei einem Brand bei der Fuba Atemschutz getragen. Am 06.-10.12. forderte ein Hochwasser mehrmals die Hilfeleistung der Wehr.In diesem Jahr waren 10 u.a größere Einsätze zu bekämpfen. Die neuen Kameraden aus der Jugendwehr konnte hier ihre Leistungen unter Beweis stellen. Zwischenzeitlich hatte die Feuerwehr begonnen Papier im Dorf zu sammeln. Es war für die Kasse ein sog. warmer Regen.Als neuer Schriftführer wurde auf einer Dienstversammlung vom 31.05. Ulrich Pförtner gewählt, da Güntert Cappelmann den Posten des Gerätewartes übernahm.
1975 Am 03.03. war ein Bahndamm in Brand geraten. Mehrmals mußten verschmutzte Straßen gesäubert werden. Am 10.08. war in Eisdorf ein Benzinkanister in Brand geraten. Die ersten Vorbereitungen zur 100 Jahrfeier wurden besprochen. Im Festkomitee waren: F. Ohlendorf, O. Gebhard, S. Hartung und H. Lautenbach. Als weitere Mitarbeiten waren gewählt: E. Lange, H. Grösche, W. Kolle, G. Nienstedt, H. Kelp, F. Finze, S. Haase, und G. Vollbrecht.

1976 22.01., 02.10 Uhr, Zimmerbrand bei Fam. Hellmold. 07.02. Schornsteinbrand bei H. Lautenbach. 20.04. Waldbrand bei Karl Jahns. 08.05. Vermisstensuche. 07.08. Containerbrand bei der Fa. Roddewig. 03.09. Großbrand in Windhausen. Es brannten gleichzeitig zwei Scheunen. 09.11. Die Friteuse bei Karl Klänhardt war in Brand geraten.29.11. Pkw war in Brand geraten. Günter Eberhardt wurde auf einer außerordnentlichen Generalversammlung am 30.03. einstimmig wiedergewählt. Die Versammlung mußte stattfinden, da bei der JHV nicht genügend Stimmberechtigte anwesend waren.
….. Die Vorbereitungen zur 100 Jahr-Feier waren im vollen Gange. Unten aus dem Protokoll vom 19.03. soll hier aufzeigen, mit welchen Belanglosigkeiten sich die Wehr herumschlagen mußte.Am 30.03. wurde dieses Thema nochmals aufgegriffen.

1977 Am 19.02. Vermisstensuche in Eisdorf. 10.06. Mehrere Hochwassereinsätze durch starke Gewitter. 16.06. Hochwasser durch starke Gewitter. In diesem Jahr wurde das Thema „Frauen in der Feuerwehr“ besprochen. Neuer Schriftführer wurde Joachim Rohland, da Ulrich Pförtner aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stand.
….. Vom 11.06. – 13.06. fand die 100 Jahrfeier der FFW Badenhausen statt.

1978 In diesem Jahr gab es nur eine Hilfeleistung, ein Schwan mußte eingefangen werden. 14 Kameraden sollen mit Funkalarmempfängern ausgerüstet werden. Es wurde über die Anschaffung eines Zeltes für die Jugendfeuerwehr beraten.
1979 01.01. Löschen eines Pkw-Brandes, 24.06. Hagel-und Gewitterunwetter. 21.06. Feueralarm in Eisdorf (Apotheke), 09.12. Schuppenbrand im Unterdorf (Hartung)

1980 02.01. Lagerhallenbrand in Eisdorf. Aufgrund von starken Glatteis war die Fahrt ein Alptraum. Am 30.03. Unterstützung bei einem Brand in Eisdorf. 18.05. Unterstützung bei einem Dachstuhlbrand in Bad Grund. Das LF 8 fällt aufgrund technischer Mängel öfter aus. Über die Anschaffung eines neuen LF 8 wird seitens des Rates auf allen Versammlungen diskitiert.
….. Man machte sich seitens des Kommandos darüber Gedanken, warum die Wehr zur Zeit in einem schlechten Licht in der Bevölkerung stehen würde. Auch innerhalb der Wehr kam es Unstimmigkeiten. Leider verstarben in diesem Jahr drei Feuerwehr – Ehrenmitglieder: Heinrich Lautenbach, Bruno Römermann und August Schütte.

1981 Es gab mehrere Hochwassereinsätze, sowie zwei kleine Brandeinsätze.
….. Uli Römermann wurde vom Brandmeister getadelt, da er zwei Streifen an seinem Helm führen würde, obwohl er kein Gruppenführer ist. Es erfolgten die üblichen hitzigen Diskusionen. Es wurde weiterhin bemängelt, dass sich das Inventar in einem schlechten Zustand befindet, die Kettensäge sei verdreckt. Eine Strahlrohrführerjacke sein abhandengekommen. Die Kameraden kämen nur noch selten zum Dienst, und so weiter.

1982 Es gab zwei kleine Brände die bekämft werden mußten, ein Öleinsatz und eine Vermißtensuche in Bad Grund. Im Sommer des Jahres erhielt die Wehr 28 Einsatzanzüge und 30 Paar Sicherheitsstiefel.
…. Die Wehr besteht zu dieser Zeit aus 47 aktiven, 21 passiven und 109 fördernden Mitgliedern Streitigkeiten waren ebenfalls wieder an der Tagesordnug. Das Papiersammeln klappte nicht mehr richtig, bei Versammlungen erscheinen einige Kameraden nicht in Uniform, bei Alarm erscheinen nur wenige Kameraden am Feuerwehrhaus, handelt es sich um eine Übung, gehen einige wieder nach Hause, Ausrüstungsgegenstände verschwinden, und so weiter und so weiter…. Es herrscht eine miese Stimmung in der Wehr.

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